|
Allophan |
|
Formel: |
Al2O3(SiO2)1.3-2·2.5-3H2O (9.ED.20; Bismutoferrit-Gruppe) |
|
Ausbildung: |
amorph; farblos, weiß, bläulich, grünlich, seltener gelblich bis bräunlich; als traubige, stalaktitische oder erdige Aggregate. Allophan kann mit Chrysokoll oder Hyalit verwechselt werden. |
|
Entdeckung: |
1816 - Hausmann & Strohmeyer; nach diesen bezieht sich der Name Allopahn auf die Ähnlichkeit des Minerals mit Kupfersalzen. Nach James Dwight Dana (1837) würde sich der Name Allophan aus dem griechischen άλλος ("allos") für "andere" und φαίνεσθαι ("phaenesthai") ableiten und auf Veränderungen des Mineral im Aussehen in der Lötrohrflamme beziehen. |
|
Typlokalität: |
Deutschland, Thüringen, Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, Reichmannsdorf, Gräfenthal. |
|
Seltenheit: |
verbreitet (mineralienatlas: 440 / mindat: 537 Lokalitäten; 2026). |
Quellen: Sammlung und Fotos Matthias Kahl; allg. Mineralbeschreibung nach Mineralienatlas.de, Mindat.org, Handbook of Mineralogy, DeWikipedia und/oder Lapis-Mineralienmagazin
© copyright Matthias Kahl