Bariopharmakoalumit

Formel:

Ba0,5Al4[(AsO4)3(OH)4]·4H2O                                                                            (8.DK.12; Pharmakoalumit-Gruppe).

Ausbildung:

kubisches Kristallsystem; farblos bis gelb; transparente, auch sich durchdringende Würfel bis zu mehreren Millimetern Durchmesser, in der aber Regel <0,1 mm groß. Die Kristalle können gestufte Wachstumsmerkmale aufweisen.

Entdeckung:   

IMA 2010-041; 2010 - Mills & Rumsey & Favreau & Spratt & Dini. Der Name des Minerals bezieht sich auf die chemische Zusammensetzung, da es sich um das BARI-um-Analogon von Pharmacoalumit handelt, bei dem das Barium durch Kalium ersetzt wird.

Typlokalität:        

Frankreich, Region Provence-Alpes-Côte d'Azur, Département Var, Arrondissement Toulon, Le Pradet, Mine de Cap Garonne.

Seltenheit:

selten                                                                                                      (mineralienatlas: 5 / mindat: 11 Lokalitäten; 2026).

 

 

Bariopharmakoalumit xx neben Baryt und Olivenit auf Kalkstein

Altbergbau am Vollenhahn, Pennewitz bei Königsee, Thüringen, BRD

Stufe: 7,1 x 5,0 cm

 

 

 

Bariopharmakoalumit xx

Detail der links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 3 mm

 



Bariopharmakoalumit xx

Detail der links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 2,5 mm

 

 



Bariopharmakoalumit xx

Detail der links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 1,7 mm

 

 

                                                                                                        

Quellen: Sammlung und Fotos Matthias Kahl; allg. Mineralbeschreibung nach Mineralienatlas.de, Mindat.org, Handbook of Mineralogy, DeWikipedia und/oder Lapis-Mineralienmagazin

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