Bieberit

Formel:   

CoSO4·7H2O                                                                                      (7.CB.35; Melanterit-Gruppe).

Ausbildung:

monoklines Kristallsystem; blass rosarot bis fleischrot; nur winzige Kristalle; meist findet er sich in Form von Stalaktiten oder krustiger Überzüge.

Entdeckung:   

1800 - Dietrich Ludwig Gustav Karsten (erste Beschreibung nach äußeren Kennzeichen); 1807 und 1808 - Johann Heinrich Kopp (detailliertere Erstbeschreibung als Kobaltvitriol); 1845 - Wilhelm Karl Haidinger; durch diesen erhielt das Mineral den bis heute gültigen Namen Bieberit nach der Typlokalität Bieber in Hessen, Deutschland.

Typlokalität:

Deutschland, Hessen, Bezirk Darmstadt, Main-Kinzig-Kreis, Biebergemünd, Bieber, Lochborn (Kupferbergwerk).

Seltenheit:

wenig verbreitet                                                                                    (mineralienatlas: 70 / mindat: 50 Lokalitäten; 2026).

 

 

Bieberit xx und Moorhouseit neben Kobaltkoritnigit xx

Talstollensohle, Grube Hühn, Trusetal, Schmalkalden-Meiningen, Thüringen, BRD

Stufe: 14 x 7 mm

 


Bieberit xx und Moorhouseit neben Kobaltkoritnigit xx

Detail der links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 5 mm

  



Bieberit xx und Moorhouseit neben Kobaltkoritnigit xx

Detail der oben links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 2,5 mm

 

 

 

                                                                                                        

Quellen: Sammlung und Fotos Matthias Kahl; allg. Mineralbeschreibung nach Mineralienatlas.de, Mindat.org, Handbook of Mineralogy, DeWikipedia und/oder Lapis-Mineralienmagazin

© copyright Matthias Kahl