Brianyoungit

Formel:   

Zn3[(OH)4Ι(CO3,SO4)]                                                                                            (5.BF.30; Brianyoungit-Gruppe).

Ausbildung:

monoklines/orthorhombisches Kristallsystem; farblos bis weiß; Kristalle als dünne, sich verjüngende Klingen, typisch als rosettenförmige und kugelige Aggregate sowie Krusten. Optisch sei Brainyoungit nicht von Hydrozinkit zu unterscheiden.

Entdeckung:   

IMA 1991-053; 1993 - Livingstone & Champness. Das Mineral wurde benannt zu Ehren von Brian Young (geb. 1947), einem Feldgeologen und Mineralogen des British Geological Survey. Dieser gilt als Experte für die Mineralien Nordenglands und sammelte die ersten Exemplare für die Studien.

Typlokalität: 

UK, England, Cumbria Co., Distrikt Eden, Parish Alston Moor, Nent Valley, Nenthead, Brownley Hill Mine.

Seltenheit:

wenig verbreitet                                                                                  (mineralienatlas: 106 / mindat: 105 Lokalitäten; 2026).

 

 

Brianyoungit neben etwas Brochantit auf Schiefer

 Wittmannsgereuth, Saalfelder Höhe, Thüringen, BRD

Stufe: 2,2 x 1,6 cm

 

Brianyoungit
Detail der links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 2 mm

 



Brianyoungit auf/neben Gips  

Brownley Hill Mine, Nenthead, Parish Alston Moor, Cumbria Co., England, UK (TL) 

Stufe: 2,9 x 1,9 cm

 

 



Brianyoungit auf/neben Gips
Detail der links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 1,9 mm

 

 

                                        

Quellen: Sammlung und Fotos Matthias Kahl; allg. Mineralbeschreibung nach Mineralienatlas.de, Mindat.org, Handbook of Mineralogy, DeWikipedia und/oder Lapis-Mineralienmagazin

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