Manganbelyankinit

Formel:   

(Mn,Ca)(Ti,Nb)5O12·9H2O                                                           (4.FM.25; Belyankinit-Gruppe; Belyankinite-Manganbelyankinit-Serie; Gerasimowskit-Manganbelyankinit-Serie).

Ausbildung:

amorph; bräunlichschwarz, rosabraun; wohl ähnlich dem Belyankinit als plattenförmige oder massive Aggregate.

Entdeckung:   

1957 - Semenov. Der Name des Minerals stellt ab auf die Verwandtschaft zum Mineral Belyankinit. Manganbelyankinit ist das Mangan-Analogon von Belyankinit. Der Stammname wurde benannt zu Ehren von Dmitri Stepanowitsch Beljankin (1876 - 1953), einem bedeutenden russischen Mineralogen und Petrographen. Er leitete zu verschiedenen Zeiten das Petrographische Institut, das Institut für Geowissenschaften und das Mineralogische Museum der Akademie der Wissenschaften der UdSSR. Er gilt als Begründer der technischen Petrographie. Der Status der Spezies wird aktuell als fragwürdig bewertet.

Typlokalität: 

Russland, Föderationskreis Nordwestrussland, Oblast Murmansk, Kola-Halbinsel, Rajon Lovozero, Berg Kedykverpakhk (Pegmatit Nr. 31).

Seltenheit:

höchst selten                                                                                         (mineralienatlas: 6 / mindat: 5 Lokalitäten; 2026).

 

 

Manganbelyankinit neben Belyankinit, Aegirin u. a.

Berg Kedykverpakhk, Lovozero, Kola-Halbinsel, Murmansk, Russland (TL)

Stufe: 2,7 x 2,5 mm

 

 

 

Manganbelyankinit (braunschwarz) 

Detail der links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 6 mm

 

 

                                                                                                        

Quellen: Sammlung und Fotos Matthias Kahl; allg. Mineralbeschreibung nach Mineralienatlas.de, Mindat.org, Handbook of Mineralogy, DeWikipedia und/oder Lapis-Mineralienmagazin

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