Moolooit

Formel:   

Cu2+(C2O4)·0,5H20                                                                                              (10.AB.15; Moolooit-Gruppe).

Ausbildung:

orthorhombisches Kristallsystem; grün, blau; nur mikroskopisch kleine Kristalle bis etwa 4 µm mit einem leistenförmigen oder prismatischen Habitus. Meist findet sich Moolooit in Form kugeliger Mineral-Aggregate bis derber Massen oder auch als Krusten mit einem matten, wachsähnlichen Glanz.

Entdeckung:   

IMA 1980-082; 1986 - Clarke & Williams. Das Mineral wurde benannt nach der Typlokalität, der Mooloo Downs Station, Western Australia, in Australien. Das Mineral bildet sich an der Typlokalität wohl durch die Einwirkung von Vogelkot auf verwitterte Kupfererze.

Typlokalität: 

Australien, Western Australia, Region Murchison, Mooloo Downs Station.

Seltenheit:

selten                                                                                                     (mineralienatlas: 15 / mindat: 15 Lokalitäten; 2026).

 

 

 

Moolooit auf poröser Arkosematrix

Aufschluss am Iberg-Stausee, Stempeda, Nordhausen, Thüringen, BRD

Stufe: 13 x 10 mm

 

 

 

 

bläulichgrüne, pustelige Moolooit-Krusten

Detail der links abgebildeten Kruste

Bildbreite: 2,5 mm

 

 

                                                                                                        

Quellen: Sammlung und Fotos Matthias Kahl; allg. Mineralbeschreibung nach Mineralienatlas.de, Mindat.org, Handbook of Mineralogy, DeWikipedia und/oder Lapis-Mineralienmagazin

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